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Tierarzt

1. Der Service der Praxis:

Entweder man beurteilt diesen Punkt selbst und zwar durch ausprobieren - oder man lässt sich von anderen Tierbesitzern eine Praxis empfehlen. Sie sollte:

...gut und schnell erreichbar sein
Ein Tierarzt muss telefonisch erreichbar sein – für Notfälle immer. Praktisch ist das kaum zumutbar, aber ein Anrufbeantworter, der auf eine Vertretung verweist ist Standard. Des weiteren sind kundenfreundliche Öffnungszeiten (Dosenfutter muss schließlich auch verdient werden) ein echter Vorteil.
...freundlich und modern sein
Einfühlsame, freundliche Sprechstundenhilfen sind genauso wichtig wie eine gute Ausstattung von modernen, medizinischen Utensilien. Klasse, wenn die Praxis auch über eine eigene Hausapotheke verfügt.
Die Atmosphäre in der Praxis sollte angenehm sein, damit selbst kurze Wartezeiten nicht zur Tortur werden und das Tier nicht schon in Panik verfällt wenn es die Praxis betritt. ...verlässlich sein
Verspricht ein Tierarzt sich nach Details zu Krankheit oder Therapie zu erkundigen oder zurückzurufen, sollte er das zum vereinbarten Zeitpunkt auch tun.

Abbildung: Mindara Delmiro bei der Augenuntersuchung. - Vorbildlich in den obengenannten Eigenschaften: Kleintierpraxis Hecking-Veltman, Rheine ( www.hecking-veltman.de ).


...schnelle Untersuchungsergebnisse liefern
hängen oft von der Ausstattung der Praxis und dem kooperierenden Labor ab. Wenn der Tierarzt zur Erstdiagnose notwendige Ergebnisse schon Vorort klären kann, kann das unter Umständen über Leben und Tod entscheiden.

...Hausbesuche möglich machen.
Ein Hausbesuch sollte kein Problem sein. Eine Mutter mit neugeborenen Babies durch die Gegend zu fahren kann nicht gesund sein. Und auch eine Euthanasie ist für Mensch und Tier in der häuslichen Umgebung besser zu verkraften. Hier kann das Tier ohne Angst und Stress einschlafen - leider ist das oft nicht so planbar. ...faire Preise bieten
Ein sehr leidiges (weil uneinheitliches) Thema - die Preise: Sie sollen in einem angemessenen Verhältnis zum Aufwand stehen und gemäß der Tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) abgerechnet werden. Die GOT beschreibt den einfachen Satz. War der Aufwand hoch, kann der Tierarzt auch den dreifachen Satz verlangen. Etwas unverständlich ist, warum ein Tierarzt in Düsseldorf den dreifachen Satz für eine Impfung abrechnet gegenüber einem Tierarzt aus ländlicher Gegend wie das Emsland - wo ist da der Mehraufwand? Wichtig in jedem Fall eine deatillierte Rechnung aus der klar hervorgeht was wie teuer war!


2. Das Verhalten des Tierarztes

Ein guter Tierarzt wird meist schnell erkennbar - Trotz der Tatsache, dass nicht jeder Tierarzt aus Berufung sondern zwecks Bestreitung des Lebenunterhaltes Veterinär geworden ist, kann man erwarten dass er/ sie:

... mit dem Patienten einfühlsam umgeht
Jedes Tier ist anders. Bevor das Tier “auf den Untersuchungstisch muss, sollten sich Besitzer und Tierarzt Zeit nehmen zum “Beschnuppern” - so können Eigenarten zuvor abgecheckt werden und die Behandlung erfolgt entspannter

...sich Zeit nimmt
Er/Sie nimmt sich für jeden Patienten die adquate Zeit . Mehrere Untersuchungsräume machen die Sache wesentlich einfacher - ein Umziehen während der Behandllung ist dann nicht notwendig.

...zu hört
Er hört den Berichten des Tierbesitzers zu und berät ihn freundlich umfassend und ohne “HalbgottinWeißManier” - auch wenn dieser ihn gerade am Sonntag früh um acht aus den Federn geholt hat.

...sich bemüht sich verständlich auszudrücken
Er erklärt die Diagnose oder Schritte die zur Erstellung einer Diagnose notwendig sind sowie die Therapie mit laienverständlichen Worten. Auch zeigt er VOR Behandlungsbeginn - falls vorhanden - Alternativen auf - diskutiert sie mit dem Tierbesitzer durch. Im Notfall ist auch die Bemerkung des Tierarztes zum Kosten-Nutzen-Faktor wichtig, denn eine fast aussichtslose Therapie (z.B. bei FIP) nutzt im Zweifelsfall nur dem Konto den Tierarztes.


... Vorschläge des Besitzers mit in Erwägung zieht.
„Das müssen Sie schon mir überlassen. Ich weiß schon was ich tue”, eine Aussage, die mich sofort zum Aufsuchen eines anderen Tierarztes bewegen würde. Rassespezifische Besonderheiten sind z.B. häufig dem Tierbesitzer eher bekannt als dem Tierarzt. Kooperationsbereitschaft führt dann oft schneller zum Ziel - allerdings birgt dies auch die Gefahr durch allzuviel Information den Tierarzt auf “die falsche Fährte” zu führen.

... seine/ihreUnwissenheit zugibt
Weiß er einmal etwas nicht, gibt er das ganz einfach zu. Er bemüht sich um Information innerhalb einer angemessenen Zeit oder überweist den Patienten an einen entsprechenden Spezialisten .