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Pflanzen knabbern

Was tun, wenn die Katzen auf die eigenen Zimmerpflanzen scharf sind? Hier finden Sie einige Tipps und Tricks, um ihre Katzen vom Planzen knabbern abzuhalten:


Der Ärger ist vorprogrammiert wenn Frauchens Lieblingspfanze samt Blumentopf dem Stubentiger zum Opfer fällt. Nur wiederwillig mag man auf die beruhigende Ausstrahlung des Grünen verzichten und wer möchte schon seinem Besuch gestehen, dass der mitgebrachte Blumenstrauß, kaum alleingelassen, allenfalls Minuten den Attacken der Lieblinge gewachsen ist.

Sandra liebt Pflanzen, hortet Orchideen und mag das Wohnzimmer in einen Mini-Dschungel zu verwandeln, durch den sich die Haustiger schleichen. Allerdings musste sie auch leidvolle Erfahrungen sammeln was die Erhaltung dieser Pracht angeht.

Wundermittel gibt es keine, aber mit ein paar Tricks können Sie z.B. buddelwütigen Katzenpfoten diese Leidenschaft “vermiesen”.

• Hilfen gegen samtpfötige Maulwürfe: Garnieren Sie besonders große Töpfe, die derlei Buddelangriffen ausgesetzt sind, mit großen Tonscherben, Kieselsteinen, festgesteckten Reisigzweigen.

• Besorgen Sie sich Blähtonsteinchen (größer als Seramis, sonst könnte es mit Katzenstreu verwechselt werden) und tränken Sie ihn mit ätherischen Ölen wie Citronella, Orangenöl o.ä.). Der wochenlang anhaltende Duft hat keinerlei schädigende Nebenwirkung

Orangenöl eignet sich hervorragend um den Knabbern vorab den Appetit zu verderben - reiben oder besprühen (Wasser der Blumenspritze mit Öl “beduften”) Sie zahlreiche Blattspitzen von Drachenbaum, Zierspargel oder anderen bevorzugten Gewächsen mit diesen Ölen - Vorsicht! Kein Teebaumöl verwenden - dieses Öl ist giftig für Katzen!



• Eine unschlagbare Waffe ist Wasser - Im Tatfalle direkt ein unerwarteter Schuss von der Seite, dies verjagt auch den hartnäckigsten Stubentiger - Mit einem kräftigen “NEIN” verbunden, kann man unsere Orientalen später allein schon mit diesem Wort davon überzeugen, dass Frauchen es ernst meint...sonst...

• Katzensicheres “Vollstellen” der Fensterbänke hat zumindest dazu gefüht, dass unsere Räuber nicht dauernd Blumentöpfe runterwerfen. Wo kein Platz für Katzenpfoten ist, können Sie auch nichts so leicht herunterschubsen - Sehr bewährt hat sich die zusätzliche Befestigung der leichteren oder hohen Töpfe mit Klebewachsplättchen (normal für Leuchterkerzen)- selbst eine Brummerjagd kann so schadlos ablaufen - auch wenn der ein oder andere Blumentrieb so etwas nicht aushält...

• Für grüne Ganzlichter im Haus eignen sich stabile mit Steinen beschwerte hohe Pflanzgefäße. Selbst unser geschmückter Weihnachtsbaum war in diesem Gefäß (re.) katzenbabysicher untergebracht.

• Auswahl der Pflanzen: Sie sollten nicht zu viele Katzenlieblingspflanzen (d.h. alle grasartigen Pflanzen) beherbergen - diese stellen meist dauerhaft eine Verlockung dar und man kommt kaum in die Phase die ganze Pracht zu genießen. Meine Lieblingspflanzen sind die Orchideen, die sich als sehr katzenresistent herausgestellt haben und zudem nicht wirklich pflegeintensiv sind.

• Stellen sie regelmäßig Katzengras zur Befriedigung des Bedürfnisses nach etwas Grünen auf - aber bitte nicht in die Nähe ihrer Zimmerpflanzen - es darf ruhig eine dunklere Zimmerecke sein - lange überleben wird es wohl eh nicht - aber es sollte nicht zu Verwechslungsmöglichkeiten kommen können. Des weiteren sollten sie ein schönes Aussichtsfenster zum Katzenfenster machen mit Liegeplatz und ohne Zimmerpflanzen, damit der Neugier keine grünen Grenzen gesetzt sind.

Falls Ihre Katzen zu den hartgesottenen Kandidaten gehören, die sich bisher durch nichts abhalten ließen, trösten Sie sich - auch unter den Menschen gibt es erziehungsrestistente Exemplare und nicht alle Probleme lassen sich durch diese Art von Tricks lösen ... ;-)