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Aggression

.... gegen vierbeinige Mitbewohner:

Neben der Unsauberkeit gehört die Aggression gegenüber 2- und 4-beinern zu den am häufigsten auftretenden Verhaltensstörungen. - Aggression gegen neu hinzugekommen Katzen sind davon das einfachste Problem, da es eigentlich wieder ein völlig normales Verhalten ist und im eigentlichen Sinne keine Störung bedeutet. Zunächst sollte das neue Tier räumlich getrennt bleiben - schon aus Gründen der Quarantäne. Nachdem das neue Tier vertraut ist kann man die Räume wechseln


- Beide riechen dann zunächst nur den Artgenossen - eine plötzliche Begegnung ist aber ausgeschlossen. Sie können sich mit dem gegenseitigen Geruch vertraut machen. Nach einigen Tagen kann man die Tür zwischen beiden Tieren einen Spalt breit öffnen und befestigen, so dass sich keiner hindurchzwängen kann. Haben sie sich ohne Aggression berochen und besehen, kann versuchsweise eine Begegnung unter Aufsicht stattfinden. Manche Katzenbesitzer empfehlen dann beide Tiere kurz zu baden und anschließend zusammenzusetzen. Sie sind dann so mit dem Putzen und Trocknen ihres Fells beschäftigt, dass das gemeinsame Leid (uhhhh nasssss), die vorherige Abneigung bedeutungslos werden lässt und mitunter sogar zu gegenseitigem Putzen aufruft - ganz nach dem Motto - “Geteiltes Leid ist halbes Leid”.


Übrigens kann es auch helfen den Artgenossen gut riechen zu lassen, indem man ihm ein wenig Baldrian oder Katzenminzöl (Spinnrad) in den Nacken träufelt.

Schlimmer ist es, wenn sich die Aggressionen gegen vertraute Katzen richtet. Auch hier ist instinktgeleitetes Verhalten die Ursache. Oft liegt es daran, dass die angegriffene Katze erkrankt ist. Bewirkt das Unwohlsein der Erkrankten Gereiztheit, verkriecht sie sich und reagiert auf Annäherung mit Drohen oder Verkriechen. Sie löst so u.U. automatisch das “Feindbild” aus.

Sie wird nun als Eindringling behandelt. Natürlich werden nicht alle kranken Katzen so von ihren Mitkatzen behandelt - ihnen fehlt meist die Ablehnung als fremdes feindseliges Verhalten - ihre Hilflosigkeit löst Pflegeverhalten aus. Revierkämpfe zur Verteidigung des Heimreviers oder des Sexualreviers sind ebenfalls normale Verhaltensweisen. Die Revierkämpfe unkastrierter Kater lassen sich durch eine Kastration meist prompt beheben.