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Glossar

Im Folgenden finden Sie ein kurzes Glossar zur klassischen Genetik:

Albinismus Menschen mit Albinismus besitzen wenig oder keinen Farbstoff in den Augen, der Haut und den Haaren. Sie haben ein oder mehrere defekte Gene geerbt, die für die Produktion des Pigments Melanin zuständig sind. ( Beispiel für Polyphänie)
Allel Ein Merkmal kann in verschiedenen Ausprägungsformen vorkommen, z. B. das Merkmal Blütenfarbe mit weiß und rot. Dem Merkmal liegen verschiedene Allele = Genvarianten) zugrunde.
Amniozentese Fruchtwasseruntersuchung
Aneuploidie Fehlt ein Chromosom in einem Chromosomensatz einer Zelle oder ist eines zu viel vorhanden, nennt man dies Aneuploidie.
Austauschhäufigkeiten Prozentsatz der Generation, bei der Crossingover stattgefunden hat
Autogamie Selbstbestäubung = Inzucht
Autosomen = Nicht-Geschlechtschromosomen also beim Mensch z.B. 44 Autosomen 2 Gonosomen bei der Katze 36Auosomen und 2 Gonosomen
balancierten Translokation Bei einer Translokation findet ein Stückaustausch zwischen nichthomologen Chromosomen statt. Verändert sich dabei die Menge des Erbmaterials nicht ist das eine balancierte Translokation.
Bastard Mischling
Correns, Carl Deutscher Biologe, der 1900 die mendelschen Gesetze wiederentdeckte und z. B. den intermediären nachwies
Crossingover Vorgang des Überkreuzens von Chromatiden im Tetradenstadium der Meiose I
Deletion Chromosomenmutation: ein Teil eines Chromosoms fehlt. Ursache Meiosefehler
de Vries, Hugo Niederländischer Forscher, der um 1900 die mendelschen Gesetze wiederentdeckte
dihybrid Erbgang bei dem 2 Merkmale betrachtet werden
diploid genetischer Zustand der Zelle mit doppeltem Chromosomensatz
dominant Eigenschaft einer Erbanlage eine andere zu überdecken: z.B rote Blütenfarbe ist dominant über weiß
Duplikation Chromosomenmutation: ein Stück eines Chromosoms ist verdoppelt. Ursache: x-over Fehler in der Meiose
Elter Singular von Eltern
Epistase Beeinflussung zweier Gene mit unterschiedlichen Genorten - Kaschierung eines Gens durch ein anderes.
Erblichkeit Begriff der quantitativen Genetik
FISH Fluoreszenz-in-Situ-Hybridisierung, Methode zur Sichtbarmachung von Genorten mit Fluoreszentfarbstoffen
fließende Modifikation Einfluß der Umwelt auf den Genotyp. Der Genotyp wird dabei nicht verändert. Können viele Übergangsformen an Phänotypen entstehen spricht man von fließender Modifikation.
G-Banding Färbetechnik zur Darstellung von Chromosomen. Beim G-Banding lagert sich der Farbstoff in CG- reichen (hell) und AT-reichen (dunkel) Bereichen des Chromosoms unterschiedlich an, sodaß man die Chromosomen nach dem Bandenmuster unterscheiden kann.
Genkopplung Gene auf demselben Chromosom werden (falls kein X-over) zusammen (= gekoppelt) vererbt
Genommutationen Bei den Genommutationen hat sich die Gesamtzahl der Chromosomen verändert.
Genotyp Kombination von Erbanlagen, die hinter einem Merkmal stecken
Geschlechtsanomalien Genommutationen, die die Gonosomen betreffen, z.B. Kliefelter oder Turner-Syndrom
Hämophilie (= Bluterkrankheit )
haploid Zustand einer Zelle mit einfachem Chromosomensatz wie z.B. bei Gameten
hemizygot genetischer Zustand bei Männern für die Gene auf dem X-Chromosom, da sie kein 2. homologes X-Chromosom besitzen
heterozygot mischerbig, Merkmalsträger besitzt mehrere Allele des Merkmals
homozygot reinerbig, reinrassig, Merkmalsträger besitzt nur ein Allel des Merkmals
Hybrid Mischling
Hybridzüchtung Bei der Hybridzüchtung werden durch Kreuzung von Klonen oder Inzuchtlinien die F1-Hybriden verwendet.
Insertion Chromosomenmutation: ein Chromosom besitzt intern ein zusätzliches Stück
intermediär Phänotyp der Nachkommen liegt zwischen denen der Eltern
Karyogramm Bild der gefärbten, nach Größe aufgereihten Chromosomen einer Zelle
Kodominanz Bei einem Erbgang spricht man von Kodominanz, wenn zwei oder mehr Allele im Phänotyp gleichzeitig feststellbar sind
Konduktorin Überträgerin; ist ein Weibchen bei X-chromosomal/rezessiven Erbgängen Trägerin eines Defekt-Allels, ist sie phänotypisch gesund, überträgt aber das Gen auf die Nachkommen.
Kopplungsgruppe Gene auf einem Chromosom
Letalfaktor Gen, das zum Tod führt
Meiose Reduktionsteilung, Zellteilung in den Gonaden, bei der die haploiden Gameten entstehen
Melanin Pigment im Körper, für Haut- und Haarfarbe zuständig
Melanozyten Zellen in der Haut, den Haaren und der Retina, die Melanin produzieren
Mendel, Gregor Österreichischer Augustinermönch aus Brünn (heute tschechisch), 1856 Entdecker der Gesetze der Vererbung durch Experimente mit der Gartenerbse (Pisum sativum)
Modifikation Unter Modifikation versteht man eine Veränderung im Phänotyp eines Lebewesens, die durch wechselnde Umweltbedingungen hervorgerufen wird.
monohybrid Kreuzung, bei der ein Merkmal betrachtet wird
monomorph Genort mit nur einem Allel
Monosomie Fehlt nur eines der beiden homologen Chromosomen wird dies als Monosomie bezeichnet.
Mosaik nur einzelne Zellen enthalten Mutationen
multiple Allelie (=Polymorphismus), wenn mehrere Allele einen Phänotyp bestimmen, bzw. an einem Genort vorhanden sind.
Nondisjunktion = Nichttrennung
Phänotyp Erscheinungsbild eines Merkmals (von Merkmalen)
Pleiotropie Unter Polyphänie oder Pleiotropie versteht man die Tatsache, daß ein Gen für viele Phänotypen (Merkmale) zuständig ist.
Polygenie Vielen Merkmale liegt nicht nur ein Gen zugrunde sondern es sind mehrere Gene an der Ausbildung einer Eigenschaft beteiligt.
polymorph Man nennt Genorte, die mehrere Allele aufweisen polymorph
rezessiv Eigenschaft einer Erbanlage sich von einer anderen überdecken zu lassen: z.B. weiße Blütenfarbe ist rezessiv gegenüber rot
Rückkreuzung Kreuzung eines F1-Hybriden mit dem rezessiven Elter
Triploidie ein Chromosom einer Zelle ist 3-fach vorhanden
Tschermak-Seysenegg, Erich von Österreichischer Forscher, der um 1900 die Mendelschen Gesetze wiederentdeckte
umschlagende Modifikation Form der Modifikation bei der es keine Zwischenformen gibt; z.B. beim Himalaya-Kaninchen schwarzes oder weißes Fell.